Erfolgreicher Auftritt: der Jodlerklub Heimelig Reiden
am prächtigen Zentralschweizer Jodlerfest in Andermatt UR
Foto: Peter Schöpfer
Text: Pius Bühler

«Heimelig-Jodler» holen die Bestnote in Andermatt

JODLERKUB HEIMELIG REIDEN | Das 64. Zentralschweizerische Jodlerfest fand vom 17. bis 19. Juni 2022 im Kanton Uri statt. Beim Besuch in Andermatt liessen sich die Reidnerinnen und Reidner von der wunderschönen Bergkulisse und prächtigen Wetter inspirieren.
Unter der musikalischen Leitung von Judith Weingartner-Steffen gaben sie in der Mehrzweckhalle Armasuisse das Wettlied «Im Buechewald» zum Besten. Die «Heimelig-Jodler» überzeugten, im dem von Edi Gasser komponierten Lied, vor allem durch gefühlvollen und dynamischen Jodelgesang sowie grosse Leidenschaft.
Anschliessend genoss der Klub die gemütliche Stimmung und das prachtvolle Fest in vollen Zügen. Für ihren Vortrag durften sie am Sonntag mit grosser Freude die Bestnote 1 entgegennehmen.
Ein schönes Zeichen auch im Jahr des 60-Jahr-Jubiläums, das der Klub anfangs Mai feierte.
Mit grosser Zufriedenheit liessen die Jodler das tolle Fest ausklingen, das ihnen wohl noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. (Büp)


Unsere neue Tracht

Unser "Gotti" Klub, Jodufroue Willisau

Zeitungsbericht

Freudige Gesichter beim Jodlerklub Heimelig, Reiden –
am Sonntag 8. Mai 2022 präsentierte er seine neue schmucke Tracht.

Fotos & Text: Emil Stöckli

Ein Jutz auf die jubilierenden Jodler

JK Heimelig Reiden | Am Wochenende vom 06. bis 08. Mai 2022 zeigte das Stimmungsbarometer in Reiden Höchststand an. Der Jodlerklub Heimelig feierte sein 60-jähriges Bestehen und bereitete sich mit einer neuen Tracht ein tolles Geburtstagsgeschenk.

Reiden, Sonntagmorgen: Die ersten Besucher fanden sich bereits eine halbe Stunde vor dem Beginn des ökumenischen Gottesdienstes in der Kirche ein. Doch die Jodler(innen) hatten sich längst auf die Empore zurückgezogen – um das Geheimnis um die neue Tracht nicht vorzeitig zu lüften. Pfarrei-Seelsorgerin Flavia Schürmann und Pfarrerin Barbara Ingold leiteten den feierlichen Gottesdienst. Die «Gotti-Sektion Jodufroue Willisau» und die Heimelig-Jodler zeichneten für die musikalischen Darbietungen verantwortlich. In ihrer Predigt wies Barbara Ingold auf die sinnigen, lebensnahen Texte vieler Jodellieder hin. Sie würden entsprechend gefühlvoll vorgetragen und lösten bei den Zuhörern Gefühle aus. Jodlervorträge erinnerten an Heimat und seien je nach Situation auch Muntermacher oder Trostspender.

Eigenkreation – der «Reider Mutz»

Nach der gehaltvollen Predigt begaben sich die Heimelig-Jodler(innen) langsam in den Altarraum. Mit grossen Augen bestaunten die Gottesdienstbesucher die neue modische Tracht, die aus rauchblauem Stoff gefertigt ist: Die Männer tragen einen «Reider-Mutz» mit kurzen Puffärmeln, schwarze Hosen, ein weisses Hemd und einen Jodlerknopf (Krawatte). Auch der typische Jodlerhut fehlt nicht. Das Revers des «Mutz» ist mit einer Stickerei, die Ähren und Feldblumen zeigt, geschmückt. Die Jodlerinnen schätzen sich glücklich, erstmals eine einheitliche Luzerner Werktagstracht tragen zu dürfen, die perfekt auf die Bekleidung ihrer Kameraden abgestimmt ist. Mit der Einheitskleidung wird der Gemeinschaftsgedanke dokumentiert. Die beiden Seelsorgerinnen spendeten hernach den Segen Gottes, der den Jodlerklub Heimelig in eine gute Zukunft begleiten soll. Nach dem Festgottesdienst wurden die Gäste vor der Kirche von der Alphorngruppe Dagmersellen empfangen, bevor sie sich zum «Muttertags-Apéro» auf das Festgelände begaben. Beim anschliessenden Bankett sorgte «Schösu» mit seiner «Lach-Therapie» für gute Stimmung. Die Heimlig-Jodler(innen) trugen in Erinnerung an die ehemaligen musikalischen Leiter und Leiterinnen verschiedene Lieder vor und dazwischen traten einige Redner ans Mikrofon.

Gelebte Kameradschaft

Der Samstagabend stand ganz im Zeichen des Jodelgesangs. Die Heimelig-Jodler und 13 Klubs der Hinterländer Jodler-Vereinigung konzertierten nach dem gemeinsamen Auftritt in «Reiden Mitte» alternierend in der katholischen Kirche und im Festzelt. Die Vorträge im Gotteshaus zeugten von hoher Qualität – ein wahrer Ohrenschmaus! Die Klubs traten auch auf der Festbühne mit gelungenen Darbietungen auf. Es zeigte sich aber einmal mehr, dass Festzelte nur bedingt für Gesangsvorträge geeignet sind.

Ein Trio liess es «tschädere»

Bereits am Freitagabend war ein grosser Besucheraufmarsch zu verzeichnen. Im Festzelt blieb kein Platz leer, obwohl weder Melanie Oesch noch Francine Jordi auftraten. Nach der Eröffnung durch die Johanniter-Treichler rockte das Trio «Trotinett» mit der Wiliberger Mundartsängerin Monika Schär, dem einheimischen Bassist Patrik Meier und dem Gitarristen Christian Hugelshofer die Bühne und heizte die Stimmung an. Die Band liess es passend zum Titel ihres zweiten Mini-Albums richtig «lo tschädere». Das begeisterte Publikum sang und klatschte rhythmisch mit. Nach dem fetzigen Konzert der Band folgte für den jubilierenden Klub mit der Uraufführung des Liedes «Mis Reide» ein spezieller Auftritt. Monika Schär – die auch als Sängerin bei Trauffer bekannt ist und im August mit den «Büetzerbuebe» im Zürcher Letzigrund-Stadion gastiert – schrieb den Text gemeinsam mit ihrem Mann Thomas Kull. «Wir betätigen uns öfters als Songwriter und beantworteten die Anfrage der Jodler positiv, zumal ich Reiden sehr gut kenne», sagte sie. Im Lied wird die Kommende besungen, ist von Spaziergängen der Wigger entlang die Rede und auch gemütliche Stunden am Jasstisch finden Erwähnung. Die Texter lieferten die Grundmelodie an Ruedi Renggli, den bekannten Komponisten aus Finsterwald. Er arrangierte diese zu einem vierstimmigen Lied und ergänzte es mit einigen Jodel-Passagen. Mit der Akkordeon-Begleitung von «Adamo», der anschliessend mit seiner Band den Abend ausklingen liess, trug der Jodlerklub sein «Jubiläumslied» vor. Gemäss Ruedi Renggli ist «Mis Reide» kein traditionelles Jodellied. Es kam aber beim Publikum gut an und wird noch lange an gelungene Jubiläumsfeierlichkeiten erinnern. 

60-Jahr - Jubiläum und Trachtenweihe
Freitag 06. Mai 2022

Bei der Uraufführung des Liedes «Mis Reide» sang
Texterin Monika Schär (2.v.r.) mit dem Jodlerklub mit

Die Verantwortlichen der Uraufführung des Liedes „Mis Reide“ strahlten um die Wette.
Von links: OK-Präsident Bernhard Achermann, Dirigentin Judith Weingartner-Steffen,
Arrangeur Ruedi Renggli, Texterin Monika Schär und Vereinspräsident Ueli Röthlin


60-Jahr - Jubiläum und Trachtenweihe
Samstag 07. Mai 2022


Der Gesamtvortrag der Hinterländer-Jodler-Vereinigung in Reiden Mitte
fand am späteren Samstagnachmittag 07. Mai 2022 im leichten Nieselregen statt.

Der Jodlerklub Roggliswil unter der Leitung von Georg von Arx
trug am Samstagabend in der Kirche „Dankesäge“ (Sepp Herger) vor

60-Jahr - Jubiläum und Trachtenweihe
Sonntag 08. Mai 2022

Das Trachtenkomitee realisierte mit dem gefälligen «Reider Mutz» und
der erstmals einheitlichen Tracht der Jodlerinnen eine Eigenkreation (v.l.):
Rahel Hodel, Ueli Röthlin, Hans Ming und Martina Mumenthaler

Erstmals tragen auch die Reider-Jodlerinnen eine einheitliche Tracht.
V.l. Martina Mumenthaler, Rahel Hodel, Erna König und
Judith Weingartner-Steffen freuen sich
Der „Gotten-Verein“ des Jodlerklub Heimelig – d’Jodufraue Wiliisau“ –

wirkten bei der musikalischen Gestaltung des Festgottesdienstes mit

Beim Festgottesdienst präsentierte der Jodlerklub Heimelig Reiden
erstmals seine neue Tracht

Nach dem Festgottesdienst: Ein Blick auf den Vorplatz der Pfarrkirche Reiden


Interview mit Bernhard Achermann
OK-Präsident, Richenthal

Foto: Michael Herrman / Interview: Emil Stöckli

Bernhard Achermann, Sie singen in keinem Jodlerklub mit. Welchen Bezug haben Sie zur Volksmusik?

Ich geniesse sie und finde sie etwas vom Schönsten. Darum besuche ich häufig auch Jodlerfeste.

Nach diesem tollen Fest in Reiden, dem Sie als OK-Präsident vorstanden: Könnten Sie sich vorstellen, einem Jodlerklub beizutreten?

Sicher - wenn der Kirchenchor Richenthal nicht den gleichen Probentag (Dienstag) hätte, stünde ich schon lange in den Reihen der Heimelig-Jodler.

Jodler pflegen Traditionen. Welchen Stellenwert nehmen diese bei Ihnen ein?

Ich schätze sie und bin allen dankbar, die sich für deren Erhaltung einsetzen.

Der Jubiläumsanlass ist vorbei – die Tracht eingeweiht. Welches Fazit ziehen Sie am Ende des Festes?

Ich bin glücklich über den Verlauf des dreitägigen Anlasses. Das ist auch ein Verdienst der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die uns toll unterstützt haben und denen ich herzlich danke.

Das Programm bot verschiedene Attraktionen. Was stellte für Sie den persönlichen Höhepunkt dar?

Für mich war der Aufmarsch der Hinterländer Jodler-Vereinigung am Samstag überwältigend. Er dokumentierte die tolle Kameradschaft, die bei den Jodlern vorherrscht. Die Vorträge der einzelnen Klubs waren eindrücklich und wiesen eine hohe Qualität auf.

Was hat Sie dazu bewogen, das Amt des OK-Präsidenten zu übernehmen?

Ich pflegte schon über längere Zeit Kontakte zu den Jodlern und arbeitete verschiedentlich mit ihnen zusammen. Mit der Übernahme des Amtes wollte ich eine Gegenleistung erbringen.

Die Vorbereitungszeit des Jubiläumsanlasses in Zeiten einer Pandemie dürfte nicht einfach gewesen sein...

Tatsächlich war es so. Lange Zeit herrschte Ungewissheit über die Durchführung, doch wir gaben die Hoffnung nie auf. Nach der Lockerung der Corona-Massnahmen fassten wir im Januar 2022 den Entscheid, die Jubiläumsfeier verbunden mit der Trachtenweihe durchzuführen. Im OK pflegten wir eine gute Zusammenarbeit. Wir waren zwar nicht immer gleicher Meinung, haben aber stets einen Konsens gefunden.

Als OK-Präsident hatten Sie den Überblick zu wahren oder selbst Aufträge auszuführen. Welchen Aufwand haben Sie betrieben?

Dank der grossen Unterstützung der übrigen OK-Mitglieder, war er leistbar. Wichtig ist nicht eine Anzahl Stunden zu nennen, sondern dass diese zum Gelingen des Jubiläumsanlasses beigetragen haben.

Würden Sie nach den gemachten Erfahrungen das Amt des Präsidenten wieder übernehmen?

Natürlich, ja - wenn ich mit den gleichen Personen zusammenarbeiten dürfte. Es war mir eine Freude, Teil dieses Teams sein zu dürfen.

Interview mit Ueli Röthlin
Vereinspräsident und OK-Vizepräsident, 

Der Präsident des Jodlerklubs Heimelig Reiden, der gebürtige Obwaldner Ueli Röthlin, freute sich über den grossen Publikumsaufmarsch am Jubiläums-Wochenende

Foto & Interview: Emil Stöckli

Vereinspräsident Ueli Röthlin: «Das Jodeln liegt in meinen Genen»

Ueli Röthlin ist Präsident des Jodlerklubs Heimelig Reiden. Er war auch Initiant für die Jubiläumsfeier zum 60-jährigen Bestehens des Vereins und der damit verbundenen Trachtenweihe. Im OK amtete er als Vizepräsident.

Ueli Röthlin, was hat Sie dazu bewogen, dem Jodlerklub Heimelig beizutreten?

Unsere Familie stammt aus dem Kanton Obwalden und mein Vater war ein begeisterter Jodler. Jodeln liegt also in meinen Genen!

Was gefällt Ihnen besonders an dieser Freizeitbeschäftigung?

An der Probe kann ich einmal pro Woche «die Seele baumeln lassen» – ich tauche in eine andere Welt ein. Singen bedeutet für mich willkommene Abwechslung vom Alltag. Zudem schätze ich die tolle Kameradschaft im Klub.

Bereitet es Ihnen Spass, den Jodlerklub Heimelig zu präsidieren?

Ja, ich übe mein Amt gerne aus und gebe mein Bestes für den Verein, dem ich seit 2016 vorstehe.

Jodler pflegen Traditionen. Welchen Stellenwert nehmen diese bei Ihnen ein?

Ich finde das Erhalten der Traditionen wichtig, aber es ist in der heutigen Zeit nicht immer ganz einfach.

Der Jubiläumsanlass ist vorbei – die Tracht eingeweiht! Welches Fazit ziehen Sie am Ende des Festes?

Unsere Jubiläumsfeierlichkeiten sind wunschgemäss gelungen. Das OK hat ganze Arbeit geleistet und das Publikum hat diese mit einem Grossaufmarsch belohnt.

Das dreitägige Programm bot verschiedene Attraktionen an. Was war Ihr persönlicher Höhepunkt?

Die Verbundenheit mit der Hinterländer Jodlervereinigung, die am Samstagabend mit 13 Vereinen bei uns zu Gast war, hat mich besonders gefreut und tief beeindruckt.

Wie haben Sie die Vorbereitungszeit des Jubiläumsanlasses erlebt?

Das OK traf sich erstmals im September 2019 und schmiedete Pläne. Dann kam aber die Corona-Pandemie, die uns vorerst einen dicken Strich durch die Rechnung machte. Wir gaben jedoch die Hoffnung nie auf und haben uns im Januar dieses Jahres für die Durchführung des Vereinsjubiläums mit Trachtenweihe entschieden.

Die Organisation eines dreitägigen Anlasses erfordert eine gute Planung. Welchen Aufwand haben Sie betrieben?

Dazu möchte ich keine Angabe machen. Jedenfalls hat dieser sich gelohnt und der Erfolg des Festes wiegt alles auf.

Würden Sie nach den Erfahrungen das Jubiläum wieder auf diese Art feiern?

Der Publikumsaufmarsch und viele positive Rückmeldungen zeugten von der Zufriedenheit der Festbesucher. Im Nachhinein würden wir wohl im zweiten Teil des Freitagabends eine andere musikalische Stilrichtung bevorzugen. (i.-)


Der Jodlerklub Heimelig Reiden freut sich
auf das 60-jährige Vereinsjubiläum und die Trachtenweihe

Fotos & Text: Pius Bühler

60-Jahr-Jubiläum und Trachtenweihe im Fokus

JK Heimelig Reiden | Die 59. Generalversammlung stand im Zeichen vom grossen 60-Jahr Vereinsjubiläum, das am 6./7. und 8. Mai 2022 in Reiden Mitte stattfindet.

In seinem Jahresbericht erwähnte der Vereinspräsident Ueli Röthlin, dass es ihm noch nie so schwer gefallen sei, Worte für den Jahresbericht zu finden. Im vergangenen Jahr konnten die «Heimelig-Jodler» nur vier Auftritte und 18 Gesangsproben wahrnehmen.

«Es war für den Verein eine grosse Herausforderung, den sozialen Zusammenhalt der Mitglieder untereinander zu pflegen. So stand halt mal eine Jodlerwanderung oder ein gemütlicher Jass auf dem Programm», so Röthlin mit einem Schmunzeln.

Judith Weingartner-Steffen, verantwortliche für die musikalische Leitung, erfreute rückblickend die beiden prächtigen Auftritte bei der Firma Hartwag und dem Konzert in Vordemwald. «Es ist immer ganz speziell, wenn wir vor einem grossen und dankbaren Publikum unsere Lieder zum Besten geben können. Solche Momente motivieren uns immer wieder aufs Neue», fügte die Dirigentin hinzu.

Dank an langjährige Mitglieder

Zwei langjährige Aktivmitglieder gaben auf die GV hin ihren Rücktritt bekannt. Nach 45 Jahren verabschiedete sich Anton Roos und nach 40 Jahren Robert Burri aus dem Verein. Der Präsident würdigte die grosse Vereinstreue der überaus verdienstvollen Sängern mit einem grossen Dank.

Als Neumitglied und sehr motivierten Sänger wurde Roger Nyffeler aus Langnau mit grossem Applaus im Verein aufgenommen.


60 Jahre Geschichte und neue Tracht

Die Generalversammlung wurde ebenfalls genutzt, um in die Zukunft zu blicken. Mit grossen Schritten folgt das Vereinsjubiläum, wo auf 60 Jahre bewegte Jahre zurückgeblickt werden kann. «Mit einem grossen Jubiläumsfest bedankt sich der Jodlerklub Heimelig bei Allen, welche sich in all den Jahren für den Verein eingesetzt und zur erfolgreichen Geschichte beigetragen haben», so der anwesende OK-Präsident Bernhard Achermann.

Der Jodlerklub Heimelig Reiden möchte beim grossen Ehrenfest nicht nur zurückblicken, sondern den Verein auch in eine gute Zukunft führen. Nochmals OK-Präsident Achermann: «Um die Gemeinschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl auch nach Aussen zu zeigen, gehört ein einheitlicher Auftritt mit einer Tracht dazu. Da die aktuelle Tracht in die Jahre gekommen ist, möchten wir das Jubiläum nutzen, um eine neue Tracht anzuschaffen und würdig einzuweihen».

«Mir jutze de Sunne zue»

Gemeinsam mit der Bevölkerung und mit befreundeten Jodlerklubs der Region wird am 6. / 7. und 8. Mai 2022 bei der Johanniterhalle Reiden Mitte und in der Kirche Reiden, ein grosses, freudiges aber auch würdiges Jubiläumsfest mit Trachtenweihe stattfinden. Am Freitagabend wird der erste Festtag mit einem Unterhaltungsabend für Jung und Alt gestartet. Ein besonderes Highlight dürfte die Uraufführung des Liedes «Mis Reide» sein, bei dem die Jodler gemeinsam mit der Mundartband «Trottinett» auf der Bühne stehen. Am Samstag werden beim Treffen der Hinterländer Jodlervereinigung vor allem die Jodlerfreunde auf ihre Kosten kommen. Die Trachtenweihe findet am Sonntagmorgen anlässlich eines ökumenischen Gottesdienstes statt, unter Mitwirkung der «Jodufroue Willisau». Anschliessend folgen Muttertags-Apéro, Bankett und Nachmittagsunterhaltung.

«Ganz nach dem Motto «Mir jutze de Sunne zue» freuen wir uns auf möglichst viele Mitfeiernde und wünschen allen Aktiven sowie Festbesuchern, viele gesellige und fröhliche Stunden gemeinsam mit dem jubilierenden Jodlerklub Heimelig Reiden», abschliessend der OK-Präsident Bernhard Achermann mit grosser Vorfreude. (Büp)

Weitere Infos unter:

www.jodlerklub-heimelig-reiden.ch

Foto-Impressionen


Der Präsident Ueli Röthlin durfte Roger Nyffeler (links)
als Neumitglied im Verein herzlich willkommen

Mit Vorfreude auf das Vereinsjubiläum und Trachtenweihe:
                                                                                          Bernhard Achermann, Präsident Organisationskomitee                                                                                                                                                                                              Judith Weingarter-Steffen, Dirigentin und                                                                                                         Ueli Röthlin, Präsident

Die Vorstandsmitglieder (von links nach rechts):
Hans Ming, Materialverwalter; Benno Vonesch, Kassier;
Ueli Röthlin, Präsident; Peter Röthlin, Vizepräsident und
Heiri Herger, Aktuar

                                                                                        Verantwortlich für die Leitung im Verein:                                                                                                   Präsident Ueli Röthlin und Dirigentin Judith Weingarter-Steffen

Jodeln verbindet und kennt keine Altersgrenzen:
Aktivsänger Mändu Schöpfer (79 Jahre) und
Jodlerin Rahel Hodel (24 Jahre)




Der Jodlerklub Heimelig Reiden freut sich  
auf das 60-Jahr Jubiläum und die Trachtenweihe
Fotos & Text: Pius Bühler

Jubiläumsfest mit Trachtenweihe

JK Heimelig Reiden | Im kommenden Frühling darf der Jodlerklub Heimelig Reiden sein 60- jähriges Bestehen feiern. Zum stolzen Geburtstag findet vom 6. bis 8. Mai 2022 ein grosses  Jubiläumsfest in Reiden Mitte statt, wo gleichzeitig eine neue Tracht eingeweiht wird. Das  Organisationkomitee unter der Leitung von Bernhard ist seit längerer Zeit an der Planung des  grossen Ehrenfestes.  

Gemeinsam begingen die Heimelig-Jodler und das Organisationskomitee den Start zum geplanten Anlass. «Mit dem 60-Jahr Jubiläum möchte der Jodlerklub nicht nur zurückblicken, sondern den  Verein auch in eine gute Zukunft führen», sagte der OK-Präsident Bernhard Achermann in seiner  Begrüssungsrede in der Jägerhütte Reiden. «Um die Gemeinschaft und das Zusammen gehörigkeitsgefühl nicht nur zu leben, sondern auch nach Aussen zu zeigen, gehört ein einheitlicher  Auftritt mit einer Tracht dazu»                                                                                                                                                                                                                                        Da die aktuelle Tracht inzwischen in die Jahre gekommen ist, will der Jodlerklub laut Bernhard  Achermann das Jubiläum nutzen, um eine neue anzuschaffen und würdig einzuweihen. Das  Geheimnis, wie die Tracht aussieht, wird erst am Anlass gelüftet.  

Kulturgut, Kameradschaft und Soziale Verantwortung  

Der aktuelle Vereinspräsident Ueli Röthlin äusserte sich zu den Zielen der Jodler: «Der Jodlerklub  Heimelig Reiden ist sehr aktiv und bestrebt, auch in Zukunft das Schweizer Kulturgut - den  Jodelgesang und den urchigen Naturjodel - zu erhalten und zu pflegen. Ein ebenso wichtiger  Bestandteil ist die gute Kameradschaft und Geselligkeit». Anlässe und Engagements wie die eigenen                                                                                                                                                      Jodlerkonzerte, Ständli, Stubete, Gottesdienste, Kilbi, Jodlerreise und Weihnachtsmarkt gehören fest  zum Jahresprogramm. Dabei wird auch die soziale Verantwortung vom Verein gegenüber der  Gemeinde und in der Bevölkerung von Reiden wahrgenommen.


Es braucht noch viele Helfer und finanzielle Mittel  

«Um einen solchen Anlass durchführen zu können, sind wir natürlich auf viele Helferinnen und Helfer  und möglichst grosse finanzielle Unterstützung angewiesen», so Stefan Hodel als Leiter Sponsoring.  Dabei stellte er die vielseitige Sponsoringdokumentation vor und durfte sie erstmals abgeben.  Gemäss Inhalt der Dokumentation kann ein Sponsor, Freund oder Gönner entnehmen, dass bei jeder  finanziellen Unterstützung eine Gegenleistung zu erwarten ist. So hat ein Sponsor die Möglichkeit, an  einem Anlass mit traditioneller schweizerischer Volkskultur teilhaben zu können.  

Dreitätiges Fest in Reiden  

Um das Jubiläum und die neue Tracht würdig zu feiern, findet vom Freitag 6. bis Sonntag 8. Mai 2022  ein Jubiläumsanlass in Reiden Mitte statt. Es wird ein Fest für Jung und Alt, bei dem alle Besucher  auf ihre musikalischen Kosten kommen werden. Sei es am Freitagabend mit Darbietungen von  Mundart-Bands (Schlager bis Volksmusik) oder am Samstag mit einem Jodler-Treffen mit diversen  Jodlerklubs, welche an verschiedenen Standorten zu hören sein werden. Am Sonntag findet die  Einweihung der neuen Tracht mit anschliessendem Muttertags-Apéro statt. (Büp)


Die OK-Mitglieder und ihre Ressorts (von links nach rechts):
- Rolf Vonmoos, Festwirtschaft;  
- Ueli Röthlin, OK-Vizepräsident;  
- Daniel Scheidegger, Bau/Infrastruktur;  
- Franz Bühlmann, Festwirtschaft;  
- Stefan Hodel, Sponsoring;  
- Bernhard Achermann, OK-Präsident;  
- Heiri Herger, Personal;  
- Sandra Herrmann, Sekretariat;  
- Alfred Leiser, Chronik/Geschichte;  
- Benno Vonesch, Kassier

Bernhard Achermann als OK-Präsident (links)  
und Stefan Hodel als Leiter Sponsoring  
beim gemeinsamen Start zum 60-Jahr Jubiläum


Auftritt bei der 100 Jahrfeier HARTWAG Massiv Holz

Wir suchen dich

Die Aussage, ich kann nicht jodeln, ist kein Grund, nicht in einen Jodlerklub einzutreten. Wenn du gerne singst, z.B. Lieder aus deiner Jugendzeit oder von Mani Matter, oder was auch immer, bist du in einem Jodlerklub eine willkommene Stütze. Der Klub besteht aus 1. Tenören -die singen die erste Stimme, aus 2. Tenören - 2. Stimme, aus 1. und 2. Bass - tiefe Männerstimme. Diese 4 Stimmen begleiten den Jodel. Diese jodeln nicht, die singen. Also Sänger, getraut euch! Jeder Jodlerklub nimmt euch mit "Handkuss". Wir Jodlerinnnen und wir sagen auch Jodler zu den Begleitstimmen, freuen uns über Zuwachs! Männer wagt es, steht in unsere Reihen!
Der Jodlerklub Heimelig Reiden- wünscht sich sangesfreudige Kameraden, die Lust haben mit in die Reihe zu stehen um zu singen.

Melde dich bei unserer Präsident 0796431705 oder per Mail [email protected]

Wir Proben immer am Dienstag 20.00 Uhr im Feldheim Reiden  



 GV 2021

Der Präsident Ueli Röthlin (links) gratuliert Robert Burri
zu seinem 40-Jahr-Jubiläum im Jodlerklub Heimeilig Reiden

Fotos & Text: Pius Bühler

Robert Burri für 40 Jahre Treue und grossen Einsatz geehrt

JK Heimelig Reiden | An der 58. Generalversammlung wurde aus bekannten Gründen auf ein Vereinsjahr ohne grosse Höhepunkte zurückgeschaut. Mitunter musste auch das eidgenössische Jodlerfest Basel abgesagt werden.

Umso mehr stand die Zusammenkunft im Zeichen vom kommenden 60-Jahr-Jubiläum und der Ehrung von Robert Burri.

In seinem Jahresbericht liess der Vereinspräsident Ueli Röthlin das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Als Höhepunkte konnte er das Mitwirken am festlichen Berggottesdienst auf der Alp Fräkmünt in Alpnach, die Durchführung vom kulinarischen Grillabend und der abwechslungsreichen Jodlerwanderung erwähnen. Als negativen Moment nannte Röthlin den Entscheid, als ab mitte März 2020 das Vereinsleben auf unbestimmte Zeit eingestellt wurde.

Zwei neue Jodler aufgenommen

Die Dirigentin Judith Weingartner-Steffen blickte vor allem in die Zukunft und wies darauf hin, dass viel Gesangsarbeit ansteht und es von allen Mitgliedern die nötige Konzentration und Disziplin braucht. Als Basis für die musikalische Zielerreichung erachtet sie eine gesunde und ehrliche Kollegialität untereinander.                      Nach Absolvierung vom Probejahr durften ganz erfreulich Kurt Matter von Langnau und Roland Christen aus Roggliswil als Neumitglieder aufgenommen werden.

Ehre für grossen und stillen Chrampfer

Der Präsident Ueli Röthlin hielt eine Laudatio über einen geschätzten Jodlerkameraden: «Wenn es galt, kräftig anzupacken, oder eine Idee fehlte, war Robert Burri über all die vielen Jahre immer zur Stelle. Ich kenne und schätze ihn als grossen und stillen Chrampfer. Zudem ist er ein sehr treues Vereinsmitglied».

An der Generalversammlung im Jahre 1998 wurde Robert Burri im eidgenössischen Jodlerverband Jodler-Veteran und vom Jodlerklub Heimelig für seine grossen Dienste zum Ehrenmitglied ernannt. Über die 40 Jahre war «Robi» nicht nur zum Wohle des Vereins in diversen Kommissionen, Organisationen und Vorstand tätig, sondern ist immer noch als guter Aktivsänger im 1 .Tenor bekannt. Mit einem persönlichen Geschenk bedankte sich der Präsident beim Jubilar ganz herzlich.

2022: Grosses Fest zum 60-Jahr-Jubiläum

Nebst den einigen geplanten Auftritten in diesem Jahr sticht bei der Vorschau vom Jahresprogramm besonders das kommende Jubiläum «60 Jahre Jodlerklub Heimelig Reiden» hervor. Ein zehnköpfiges Organisationskomitee ist mit Bedachtheit seit längerer Zeit an der Planung vom grossen Ehrenfest, das von 6. bis 8. Mai 2022 in Reiden Mitte stattfinden soll.

«Es ist ein dreitägiges Fest geplant, wobei das Programm die gesamte Bevölkerung ansprechen soll. Nebst dem bekannten Jodlerpublikum möchten wir vor allem die jungen Besucher erfreuen und zum Mitmachen animieren», so Ueli Röthlin.

Dank und Motivation

Vor dem Abschluss der Generalversammlung bedankte sich der Präsident nochmals bei allen für die Unterstützung, den Zusammenhalt und das motivierte Weitermachen nach diesem schwierigen Vereinsjahr. Einen speziellen Dank galt der Dirigentin für das Engagement und ihre Geduld.

Weiter forderte der Präsident gleichzeitig alle Jodlerinnen und Jodler dazu auf, weiter aktiv neue Mitglieder anzuwerben und verwies auf das jeweilige öffentliche Probesingen vom Jodlerklub, das jeden Dienstag 20:00 Uhr, im Feldheim Reiden, stattfindet.

Nach dem feinen Nachtessen aus der Lamm-Küche in Richenthal liessen die Mitglieder den Abend mit einigen Jodelliedern gemütlich ausklingen. (Büp)

Mit einem grossen Applaus wurden die beiden Neumitglieder
Kurt Matter (links) und Roland Christen (rechts)
im Verein herzlich willkommen geheissen

Robert Burri mit der verdienten Ehrentafel
zu seinem 40-Jahr-Jubiläum

Nach 40 Jahren grossen Einsatz darf man sich auch mal hinsetzen
und Freude haben...

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Reiden MagazinJuni 2021-2


Auf der Suche nach Normalität

Der Jodlerklub Heimelig Reiden mit Präsident Ueli Röthlin erachtet die aktuelle Herausforderungen als Chance

Ueli Röthlin hofft darauf, dass der Verein auch in Zukunft in dieser Grösse bestehen bleibt    Foto und Text: Pius Bühler

JK Heimelig Reiden | Wie viele andere Organisationen versucht auch der Jodlerklub Heimelig aus Reiden das aktuelle Vereinsleben so gut wie möglich zu gestalten. Im Jahr 2022 plant der Verein ein grosses Fest zum 60-jährigen Jubiläum.

Nach der vom Bundesrat Mitte März verhängten zwangsmässigen «Sperre» trafen sich die Vereinsmitglieder ab Mitte Juni 2020 erstmals wieder zu einer gemeinsamen Probe. «Nach einer internen Umfrage sprach die grosse Mehrheit dafür aus, sich wieder wöchentlich zu Gesangsproben zu treffen. Obwohl eine gewisse Unsicherheit betreffend das Zusammensein bestand, wollten sich die Mitglieder nicht aus den Augen verlieren und ganz einfach wieder singen», so der Vereinspräsident Ueli Röthlin rückblickend.

Soziale Verantwortung und Kulturgut

Seit den eingeschränkten Massnahmen vom März konnte der Jodlerklub bis heute keinen einzigen öffentlichen Anlass mehr wahrnehmen. Davon sind auch die beliebte Kilbi, Gottesdienste, sonstigen Gastauftritte oder der kommende Weihnachtsmarkt in Reiden betroffen. Mit Besorgtheit erachtet Röthlin die aktuelle Situation und erklärt: «Als aktiver Verein nehmen wir die soziale Verantwortung wahr und erachten es als Pflicht, das Kulturgut „Jodeln“ weiterhin zu pflegen. Im aktuellen Zustand und den Verordnungen ist es eine grosse Herausforderung, dass der Bezug zur Bevölkerung, den Gönner und Sponsoren nicht verloren geht. Wir hoffen, wie wohl viele andere Vereine auch, dass es nur eine kleine Krise ist, in der wir uns befinden. Unser Ziel ist es, dass unser Verein auch in Zukunft in dieser Form und Grösse bestehen bleibt».

Anlässe unter neuen Gegebenheiten und Ideen

Eine wirksame Massnahme gegen die Pandemie ist die Einhaltung der Distanzregeln. Gerade bei dieser Vorkehrung sind aktuell die meisten Anlässe betroffen. Auch diesbezüglich hat der 49-jährige Familienvater seine Vorstellungen: «Die geforderten Schutzmassnahmen sind selbstverständlich einzuhalten. In der Zeit der fehlenden Aktivitäten machen wir uns auch Gedanken über die nahe Zukunft und Visionen. Gerne möchte ich den Ball einmal der Bevölkerung zuspielen, was man als Beispiel im Wiggertal unbedingt wieder mal machen sollte oder welche Erwartungen vom Publikum an uns vorhanden sind. Selbstverständlich sehen auch wir uns als Verein sehr gefordert und sind bestrebt, mit neuen Ideen ein möglichst grosses Zielpublikum anzusprechen. So sind wir offen für neue Ideen und natürlich auch für neue Mitglieder».

Grosses Fest zum 60-Jahre Jubiläum 2022

Nebst möglichen Innovationen möchte der Verein aber auch an Bewährtem festhalten. Seit Bestehen vom Jodlerklub 1962 finden die beliebten Jahreskonzerte immer am letzten Wochenende im April und Ersten im Mai statt. Die Vereinsführung ist mit Bedachtheit an der Planung und der grossen Hoffnung, dass im kommenden Frühling die traditionellen Konzerte stattfinden können.                                         Ein zehnköpfiges Organisationskomitee ist seit einigen Monaten an der Planung vom grossen Jubiläum «60 Jahre Jodlerklub Heimelig Reiden» im Jahre 2022. Am oben genannten Datum wird auch im Jubiläumsjahr festgehalten.                                                               «Es ist ein dreitägiges Fest geplant, wobei das Programm die gesamte Bevölkerung ansprechen soll. Nebst dem bekannten Jodlerpublikum möchten wir vor allem die jungen Besucher erfreuen und zum Mitmachen animieren», so Ueli Röthlin, der im Organisationskomitee als Vizepräsident amtet.

Unterstützung und Solidarität

Aufgrund der geforderten Schutzmassnahmen besteht die Wahrscheinlichkeit, dass an zukünftigen Anlässen unter anderem auch weniger Publikum zugelassen ist und mit weniger Einnahmen zu rechnen ist.                                                                                                               «Alle aktiven Vereine haben zwangsbedingte finanzielle Auslagen. Damit die Vereine auch in Zukunft bestehen können, benötigen sie jetzt umso mehr die Unterstützung und Solidarität von Sponsoren, Gönnern und Privatpersonen. Ich bin mir bewusst, dass die Sponsorensuche nicht einfacher wird, da die Coronakrise doch viele Firmen finanziell getroffen hat. Auch hier sind neue Wege und gute Ideen gefragt», so Ueli Röthlin. (Büp)

Jodlerkonzerte 2020

GV 2020

Der Präsident Ueli Röthlin darf Hansruedi Steiner (rechts) für die 25 Jahre Mitgliedschaft im Eidgenössischen Jodlerverband gratulieren 

                                                                                                                                                                                   Fotos & Text: Pius Bühler

Neumitglieder und ein Veteran

JK Heimelig Reiden | An der 57. Generalversammlung durfte der Jodlerklub Heimelig Reiden auf ein sehr erfreuliches Jahr zurückblicken. Nicht zuletzt dank dem grossen Erfolg am Berner Kantonalen Jodlerfest. Nebst Ehrungen von langjährigen Mitgliedern durften ganz erfreulich vier Neumitglieder in den Verein aufgenommen werden. 

Nach dem feinen Nachtessen der «Lerchenhof»-Küche Mehlsecken liess der Vereinspräsident Ueli Röthlin das vergangene Jahr Revue passieren. Als Höhepunkt erwähnte er vor allem den grossen Erfolg am Berner Kantonalen Jodlerfest in Brienz, die gelungenen eigenen Konzerte und die erlebnisreiche Jodlerreise. Er dankte allen Mitgliedern für die vielen schönen, gemeinsamen und gemütlichen Stunden im Verein.

Die Dirigentin Judith Weingartner-Steffen gab in ihrem Jahresbericht ebenfalls viel Freude zum Ausdruck, verwies beim Ausblick aber auf die stetigen Veränderungen und Herausforderungen im musikalischen Bereich. 

Hansruedi Steiner ausgezeichnet

Nach der Probezeit durfte die Versammlung die vier Neumitglieder Rahel Hodel, Pascal Weber, Sepp Müller und Alois Blum mit einem grossen Applaus im Verein herzlichen willkommen heissen. 

Für die 25-jährige Mitgliedschaft im eidgenössischen Jodlerverband wurde Hansruedi Steiner mit der Urkunde als Veteran ausgezeichnet. Nach 37 Jahre Mitgliedschaft trat Heinz Rutschmann aus gesundheitlichen Gründen aus dem Verein aus.

Ausblick

Beim Ausblick aus dem reich befrachteten Jahresprogramm stechen vor allem die Durchführung der eigenen Konzerte vom 25. April, 1./2. Mai 2020 sowie die Teilnahme am Eidgenössischen Jodlerfest in Basel hervor. Zum Abschluss der Versammlung dankte der Präsident Ueli Röthlin allen Personen ganz herzlich, die in irgendeiner Form den Verein in diesem Jahr unterstützt und zum guten Gelingen beigetragen haben. Er forderte gleichzeitig alle Jodlerinnen und Jodler dazu auf, weiter aktiv neue Mitglieder anzuwerben und verwies auf das jeweilige öffentliche Probesingen vom Jodlerklub, das jeden Dienstag 20:00 Uhr, im Feldheim Reiden, stattfindet. (BüP)

Der Präsident Ueli Röthlin (links) durfte die vier Neumitglieder im Verein willkommen heissen:  

Pascal Weber, Rahel Hodel, Sepp Müller und Alois Blum (v.l.n.r.)

Die aktuellen Vorstandsmitglieder (von links nach rechts): Peter Röthlin, Vizepräsident; Benno Vonesch, Kassier; Hans Ming, Materialverwalter; Ueli Röthlin, Präsident und Heiri Herger, Aktuar

In der Felsenkirche St. Michael in Raron durfte der Jodlerklub Heimelig den Gottesdienst mit klangvollen musikalischen Darbietungen umrahmen

Fotos: Sepp Aregger Text: Pius Bühler

In den Tiefen des Wallis unterwegs

JODLERKLUB HEIMELIG REIDEN | Die traditionelle Jodlerreise führte die Vereins- und Ehrenmitglieder ins Herzen der wallisischen Alpen. Zuerst wurde in absoluter Stille der grösste natürliche unterirdische See Europas in St-Léonard erkundet. Am Nachmittag des ersten Reisetages durfte die höchste Gewichtsstaumauer der Welt, die «Grande Dixence» bestaunt werden. Im Innern des höchst imposanten Bauwerkes und dessen riesiger Stromerzeugung fand eine geführte Besichtigung mit Licht- und Tonschau statt.                    Bei gemütlichen Beisammensein und musikalischen Darbietungen der «Heimelig-Jodler» liess man den Abend auf dem Sonnenplateau im Feriendorf Anzère ausklingen.                                   Am Sonntagmorgen erhielt der Jodlerklub die Ehre, den Gottesdienst in der einmaligen Felsenkirche St. Michael in Raron musikalisch zu umrahmen. Die prächtige Akustik auf die gefühlvoll vorgetragenen Jodellieder stiess bei den vielen Gottesdienstbesucher auf grossen Anklang.                                                                                                                                                   Als Abschluss erhielt die ganze Jodlerfamilie auf dem Bauernhof Meyer in Turtmann eine Führung vom Weinbau und konnte als Mittagessen ein feines Raclette geniessen. Bei glanzvollem Jodelgesang und fröhlicher Stimmung liess die gesamte Reiseschar mit der Bauernfamilie die Kameradschaft pflegen und die prächtige Jodlerreise ausklingen, die noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. 

DANKE

Einen ganz grossen und speziellen Dank gehört dem «OK-Team». Elisabeth & Franz, Mary & Toni haben die abwechslungsreiche Jodlerreise 2019 mustergültig organisiert und durchgeführt. Auch den sprachlichen Herausforderungen waren sie jederzeit gewachsen….😊 (Büp).

Die Formationen zelebrierten die volkstümlichen Tratitionen der Schweiz 

Trachtengruppe Buttisholz/Nottwil ; Geislechlöpfer Ohmstal ; Jodlerklub Heimelig Reiden ; Johanniter-Trychler Reiden           

Fotos: ZVG /Text. Pius Bühler

 

  Ehrengäste am Internationalen Alphorntreffen

JODLERKUB HEIMELIG REIDEN | «Valais Drink Pure Festival» - so nennt sich das beliebteInternationale Alphorntreffen, das jährlich in Nendaz stattfindet. In der Burgergemeinde vom KantonWallis wurden auch dieses Jahr wiederum die vielen volkstümlichen Traditionen und Bräuche derSchweiz gefeiert.Beim offiziellen Wettbewerb traten die Alphornbläser in verschiedenen Kategorien gegeneinanderan. Dieses Jahr waren Teilnehmer aus der ganzen Schweiz, Frankreich, Deutschland, Belgien undsogar den USA dabei.Nebst dem Wettbewerb trugen die Darbietungen der diversen Folkloreformationen zum prächtigenVolksfest bei. Vier Traditionsvereine aus dem Grossraum Wiggertal folgten der Einladung, zeigtensich über das ganze Wochenende von ihrer allerbester Seite und waren für die ausgezeichnete Stimmung unter den vielen Besuchern mitverantwortlich. Die Trachtengruppe Buttisholz/Nottwil führten Musik, Tanz und Brauchtum in voller Harmonie vor. Die Geislechlöpfer Ohmstalbeeindruckten dievielen Gäste mit ihrer Lautstärke und dem genauen Zusammenspiel. Diestimmgewaltigen Johanniter-Trychler aus Reiden zogen die Zuschauer regelrecht an und sorgten fürHühnerhaut-Stimmung. Der Jodlerklub Heimelig Reiden überzeugte durch äussert gefühlvollen und dynamischen Jodelgesang sowie grosser Leidenschaft. Nebst den diversen Darbietungen und Teilnahme am glanzvollen Festumzug blieb der grossen Luzerner Delegation noch genügend Zeit, die Kameradschaft zu pflegen und herrliche Atmosphäre in der Berglandschaft zu geniessen.                                                                             (Büp)

Jodlerfest Brienz

Dem Jodlerklub Heimelig Reiden wird die erfolgreiche Teilnahme am prächtigen Jodlerfest in Brienz 2019 in bester Erinnerung bleiben.

Foto & Text: Pius Bühler

«Heimelig-Jodler» mit Bestnote

JODLERKUB HEIMELIG REIDEN | Der Jodlerklub Heimelig Reiden besuchte in Brienz das 52. Bernisch-Kantonale Jodlerfest 2019. Dabei liessen sie sich vom heimeligen Dorf inspirieren, das von einer reizvollen Berglandschaft und vom türkisfarbenen Brienzersee umgeben ist. Unter der musikalischen Leitung von Judith Weingartner-Steffen gaben sie in der reformierten Kirche das Wettlied «Chum lueg» zum Besten. Die «Heimelig-Jodler» überzeugten, im dem von Hannes Fuhrer komponierten Lied vor allem durch gefühlvollen und dynamischen Jodelgesang sowie grosser Leidenschaft. 

Anschliessend wurden die gemütliche Stimmung und das prachtvolle Fest in vollen Zügen genossen. Für ihren Vortrag durften sie am Sonntag mit grosser Freude die Bestnote 1 entgegennehmen. Mit grosser Zufriedenheit liessen die Jodler das tolle Fest ausklingen, das ihnen wohl noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. (Büp)

                Foto: Sarah Michel

 Der Jodlerklub Heimelig Reiden hatte die grosse Ehre,in der überaus bekannten und prachtvollen Blumengasse zu singen  

und vom «Fest-OK» fotografiert zu werden.

Wir dürfen auf drei erfolgreiche Konzertabende zurückblicken und sagen allen danke die uns unterstützt haben in allen bereichen.